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Wie stoppt man Spam?


~8 März 2010

Spam kostet Zeit, Geld und ist lästigViele Nutzer haben sich mittlerweile damit abgefunden, mehrere hundert Spam-Mails am Tag zu bekommen. Doch die gänzliche Vermeidung von Spam ist einfacher als viele denken. Wir zeigen ein paar Techniken und Strategien zur Spamvermeidung auf, die Sie einfach und selbst nachmachen können.

 

 

 

 

Wie kommt es zu Spam?

Zu Spam kommt es in der Regel nur dann, wenn ein sogenannter Spammer Ihre E-Mail Adresse in die Finger bekommt. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn Sie sich auf einer (unseriösen) Website mit Ihrer E-Mail Adresse anmelden und der Betreiber Ihre Daten an einen Spammer weiterverkauft.

 

Noch einladender sind allerdings E-Mail-Adressen, die für alle offen einsehbar und unverschlüsselt auf einer Website liegen. Diese Art von E-Mail-Adressen stellen ein regelrechtes Einfallstor für jegliche Art von Spam dar.
Spam entsteht in 99% aller Fälle dadurch, dass Ihre konkrete E-Mail Adresse einem Spammer in die Hände fällt.
Spam entsteht nicht aus dem Nichts heraus oder weil ein Spammer Ihre Adresse etwa errät.

Einfache Maßnahmen zur Vermeidung von Spam

Emailadressen sollten verschlüsselt werdenAchten Sie darauf, wem Sie Ihre E-Mail Adresse geben und melden Sie sich idealerweise überhaupt nicht damit bei Portalen oder Foren an. Speziell für diesen Zweck sollten Sie sich eine Reihe zusätzlicher Adressen einrichten, die Sie aber lediglich zur Weiterleitung an Ihre richtige Adresse verwenden. Auf diese Weise können Sie — wenn es wirklich einmal so weit kommen sollte — die Spamflut jederzeit wieder auf Null zurückdrehen.
Ähnlich sollten Sie verfahren mit E-Mail Adressen, die Sie auf Ihrer eigenen Website hinterlegen. Verwenden Sie dort ausschließlich Adressen, die Sie zuvor speziell für Weiterleitungszwecke eingerichtet haben. Zusätzlich sollten Sie diese Adressen mit Hilfe von Javascript verschlüsseln, so dass sie zumindest von Robotern nicht mehr gelesen werden können.
Hier empfehlen wir Ihnen einen Verschlüsselungsdienst.
Sie können Ihre E-Mail Adressen auch verschlüsseln, indem Sie sie einfach in eine Grafik umwandeln. Diese Möglichkeit der Verschlüsselung ist aber wenig benutzerfreundlich, da Ihre Besucher nun nicht mehr in der Lage sind Ihre E-Mail Adresse mit der Maus auszuwählen bzw. zu kopieren.

 

Klicken Sie niemals auf einen Link in einer E-Mail, deren Absender Sie nicht kennen. Denn durch einen Klick bestätigen Sie dem Spammer, dass sich hinter Ihrer Adresse auch tatsächlich ein Mensch befindet.

Eingebaute Spamfilter

Der Einsatz von eingebauten Spamfiltern wie sie von den meisten E-Mail Anbietern angeboten werden ist keine ideale Lösung. Nach heutigem Stand der Technik ist keiner dieser Filter in der Lage Spam mit 100%iger Sicherheit zu identifizieren. Wenn nur eine einzige wichtige E-Mail versehentlich im Filter hängen bleibt, dann kann das für Sie schon gravierende Folgen haben, zum Beispiel den Verlust eines wichtigen Auftrags. Ein Spamfilter kann also nie Spam verhindern sondern kommt immer erst dann zum Einsatz, wenn es schon zu spät ist.


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